Das Phänomen der sogenannten „instabilen Halswirbelsäule“ wird immer bekannter.

Aber was ist das?

Und vor allem: Was kann man tun?

Dazu darf man wissen, dass die Ursachen und Folgen einer instabilen, bzw. einer „überbeweglichen Halswirbelsäule“ durch die klassische Schulmedizin nicht wirklich Beachtung findet.

Der Internist und Umweltmediziner Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski entwickelte einen neuen Forschungsansatz. Dieser versucht erstmals die Auswirkungen der instabilen Halswirbelsäule insbesondere im Bereich des Genicks zu erfassen und ursächlich zu erklären.

Kuklinski geht davon aus, dass diese in verkehrsreichen Ländern wie Deutschland und Österreich enorme Ausmaße angenommen haben. Auslöser seien dabei in erster Linie nicht Verkehrsunfälle, sondern Unfälle im häuslichen und Freizeitbereich sowie Operationen in Vollnarkose, aber auch neurotoxische Schäden durch Virusinfektionen oder Schadstoffexpositionen.

Allein in Deutschland schätzt Kuklinski die Zahl der Unfälle, die sich negativ auf den sensiblen Bereich der Halswirbelsäule auswirken auf jährlich ca. 8,8 Millionen. Die ersten Schäden entstehen nach seiner Einschätzung mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bei unnatürlichen Entbindungen. Auf Belastungen der Halswirbelsäule bei oder auch vor der Geburt (z.B. Saugglocken- oder Zangenbenutzung, Schieflagen im Mutterleib) wird auch eine Fehlstellung der Halswirbelsäule zurückgeführt, die als KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung) bezeichnet wird. Als „Atlasblockiersyndrom“ wurde dieses Phänomen erstmals 1953 von Dr. Gottfried Gutmann beschrieben.

Im Zusammenhang mit HWS-Instabilitäten wird, u.a. von dem Neuroradiologen Dr. med Eckard Volle, teils auch der Ausdruck «dancing dens» (deutsch «tanzender Dens»; gemeint ist der Dens Axis) verwendet. Volle bezeichnet damit das Links-Rechts-Taumeln oder die Vor-Rück-Bewegung des Dens während der Durchführung eines funktionalen MRT (in dem maximale Funktionspositionen eingenommen werden). Ein weiteres Kriterium zur Kennzeichnung von Instabilitäten des KZÜ ist nach Volle das Aufbrauchen des Subarachnoidalraumes (spaltförmiger zwischen zwei Hirnhäuten liegender Raum um das Zentralnervensystem herum), das zu Rückenmarkskontakt der Densspitze führt.

Kuklinskis Forschungsansatz ist ebenso wie die Diagnose KISS-Syndrom durch die evidenzbasierte Medizin bislang nicht anerkannt. Auch scheinen die Kriterien für die Diagnose einer Instabilität der HWS nicht einheitlich zu sein und werden von Kuklinski, Volle u.a. wohl weiter gefasst als in der offiziellen Medizin üblich.

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